Wer mit dem Wolf tanzt

Erlebnisreise für Jung und Alt

Eine Erlebnisreise für Jung und Alt
In unserer schnelllebigen Zeit neigen wir immer mehr dazu, neben erholsamen Stunden dennoch Abwechslung zu genießen, die wir sonst im täglichen Leben nicht finden können.
Diese Reise soll beides in sich vereinen: Entspannung in wunderbarer Natur in einer noch immer unbekannten und vom Massentourismus verschonten Region und ein paar Highlights, die sicher lange Zeit im Gedächtnis bleiben werden. Folgen Sie uns zu einer Wander- und Abenteuer-Erlebnisreise in die Sibillinischen Berge der Region Marken (Le Marche) und lassen Sie sich überraschen. Fast könnte man sagen, tauchen Sie ein in eine frühere Welt!

1.Tag: Ankunft im Land der Seherin Sibilla
Heute werden Sie Ihre Unterbringung für die nächsten Tage im Landhotel La Cittadella bei Montemonaco inmitten des Herzens der Monti Sibillini beziehen. Anreise entweder mit dem eigenen Auto oder per Flugzeug mit Abholung durch die Reiseleitung am Flughafen bzw. der Bushaltestelle. Bis zum Nachmittag sollten die Teilnehmer angekommen sein.
Soweit Zeit bleibt, kann ein erster Rundgang gemacht werden oder man nutzt die Möglichkeit den Pool mit Aussicht auf die grandiosen höchsten Berge zu genießen.
Abendessen dann mit leckeren marchigianischen lokalen Spezialitäten im hoteleigenen Restaurant.

2. Tag: Alle Herrlichkeit auf Erden
Schon der erste Tag wird für ungeahnte Erlebnisse sorgen. Die Fahrt geht am Morgen zur Piano Grande auf 1550 m, im Grenzgebiet zwischen den Marken und Umbrien. Ab Mitte Mai bietet sich hier dem Besucher ein einziges Blumenmeer, das sich in seiner Erscheinung während des ganzen Sommers über verändert. Fast scheint es, als ob alle Herrlichkeit der Welt an diesem Fleckchen Erde ausgegossen wurde. Alle Regenbogenfarben leuchten hier in intensivsten Tönen und die ganze Hochebene erweckt den Eindruck, als stünde man in einem Gemälde von Monet. Tatsächlich zieht dieser Blumenteppich jedes Jahr Tausende von Besuchern an. Der wichtigste Bestandteil der Piano Grande wirkt eher unscheinbar: die weltbekannten Linsen von Castelluccio. Ihre kleine weiße Blüte wird überstrahlt von Mohn, Margeriten, wildem Senf, Kornblumen, und vielen anderen mehr.
Nach diesem grandiosen Anblick werden wir uns einem anderen Punkt zuwenden, der ebenfalls den Eindruck erweckt, als befände man sich nicht im 21. Jahrhundert. Eine Wanderung dorthin, die keine großen Ansprüche an körperliche Fitness stellt, endet beim Sammelpunkt von Rindern und Pferden, die bei den kleinen Seen von Accumoli ihren Durst stillen. Diese Tiere leben nahezu 8 Monate im Jahr hier frei und da es sich bei den Rindern um Fleischkühe handelt, entfällt das tägliche Melken. Glückliche Tiere ist nicht nur eine leere Worthülse, sondern trifft hier den Kern. Gesamtgehzeit ca. 2,5 Std., +/- 80 m Höhenunterschied.
Natürlich sollen Sie die lokalen Spezialitäten bei einem wunderbaren Mittagessen kosten. Lassen Sie sich überraschen von den Köstlichkeiten der Monti Sibillini.
Am Nachmittag wenden wir uns etwas den bezaubernden Städtchen des Gebirges zu, wo Sie Zeit zur freien Verfügung haben, z.B. für ein leckeres Eis in einer der Bars...
Am Spätnachmittag geht es zurück zum La Cittadella. Dort erwartet Sie am Abend wieder ein herrliches Menü.

3. Tag: Schäferstunden
Heute ist ein etwas früheres Aufstehen gefordert, denn dieser Tag ist einem Schäfer mit seiner Herde gewidmet. Wir treffen auf den Schäfer in der Nähe von Montemonaco, um dann zusammen mit ihm, seinen Hunden und den von ihnen zu bewachenden Schafen zu den Weideplätzen zu wandern. Jedoch werden die weiblichen Schafe zunächst gemolken, wobei Sie dann dabei zusehen können, wie der wunderbare Pecorino-Käse entsteht.
Die Tour zum Weideplatz stellt keine großen körperlichen Anstrengungen dar, aber Sie werden eine Menge über das ländliche Leben erfahren, so wie es die Stadtbewohner gar nicht mehr kennen.
Während sich die Schafe dann am frischen Gras laben werden auch wir ein Picknick veranstalten. Dann werden wir noch eine kleine Wanderung unternehmen, in dieser unberührten Gegend, in der uns nur die wunderbare Stille umfängt. Danach kehren wir zur Herde zurück, denn die Schafe müssen über Nacht in ihr Gatter um gemolken zu werden. Wir werden sie dahin begleiten und dann zum La Cittadella zurückkehren. Dort können Sie dann bei einem gemütlichen und genussreichen Abendessen die Erlebnisse des Tages an sich vorbeiziehen lassen.

4. Tag: Auf dem Rücken der Esel zur Wildwestromantik
Außer die Monti Sibillini zu Fuß zu erwandern kann man es auch auf eine spannendere und amüsantere Art machen, mit den Mulis.
Dazu fahren wir zunächst nach Balzo di Montegallo, wo uns Stefano mit den Mulis erwartet. Nach ein paar Minuten des Sich-Kennenlernens und des Bepackens der Mulis geht es dann ins Gelände. Jeder führt sein eigenes Tier. Natürlich werden Sie dabei fachmännisch begleitet. Es geht über Weiden und durch Wälder, keinerlei gefährliche Passagen. Sollten Sie Kinder mit dabei haben dürfen diese natürlich auf den Mulis reiten.
In erster Linie folgen Sie dem Weg der Taglöhner, der ein wahrlich abwechslungsreiches Gelände bietet, mit wunderbaren Panoramen und intakter Natur. Dazwischen darf ein Picknick nicht fehlen. Am Nachmittag erreichen Sie Altino. Höhenunterschied 400 m, leicht zu bewältigen, da über den ganzen Tag verteilt.
Nach diesem Muliwandern geht es am späten Nachmittag an das Aufstellen des Nachtlagers. Im Schatten des Monte Vettore möchte man sich fast zurückversetzt fühlen in eine Zeit der Abenteuer auf natürlichem Niveau anstelle des Cyber Space. Heute können Sie sich diesen seltenen Luxus einmal leisten und am Lagerfeuer Wildwest-Romantik entfalten. Nach vergnüglichen Stunden mit frisch Gegrilltem und ein paar Gläschen Wein kann sich dann jeder in sein Zelt zum Nachtlager zurückziehen.

5. Tag: Die Karawane zieht weiter
Nach einer hoffentlich gut verbrachten stillen Nacht, nur durchbrochen von den Geräuschen der Nachtvögel, begeben Sie sich nach einem Frühstück der anderen Art weiter zur letzten Etappe des Muli Trekkings. Mit vielleicht ein wenig Wehmut nehmen Sie in Balzo di Montegallo Abschied von Ihren Gefährten für einen Tag, den Mulis.
Nun geht es zurück zum La Cittadella. Dort können Sie sich im Pool mit der fantastischen Aussicht entspannen oder sich uns anschließen bei einem Besuch von Madonna dell’Ambro, der ältesten Marienwallfahrtskirche Italiens im Herzen der Monti Sibillini.
Am Abend werden Sie wieder ein kulinarisches Highlight im Country Hotel genießen und vielleicht mit Melancholie an den vorherigen Abend unter freiem Himmel denken.

6. Tag: Wer mit dem Wolf spazieren geht
Wölfe wirken auf jeden Menschen verschieden. Die Einen betrachten ihn nur als ein gefährliches Raubtier, eben als den „bösen Wolf“, die Anderen sehen in ihm ein schönes, intelligentes, aber scheues Tier.
Wer diese Reise unternimmt, hat natürlich die Möglichkeit sich an diesem Tag für einen anderen Ausflug zu entscheiden, sollte die Angst vor diesen Tieren überwiegen. Für diejenigen, die Tiere gerne aus der Nähe ansehen, die man sonst selten in natura bewundern kann, wird der heutige Ausflug ein besonderes Erlebnis sein.
Wir werden auf den Besitzer eines Wolfhundrudels treffen, mit dem zusammen wir dann die Wanderung unternehmen. Es handelt sich bei diesen Wölfen um sogenannte slowakische Wolfshunde, die in den 1950er Jahren durch eine Kreuzung einer Karpatenwölfin mit einem Deutschen Schäferhund diese sehr ungewöhnliche Rasse begründete. Durch die Gene des Deutschen Schäferhundes konnte eine Sozialisierung des slowakischen Wolfs bei entsprechender Haltung durch den Besitzer erfolgen. Dies nun wieder ermöglicht uns diese besondere Wanderung anzubieten.
Selbst wenn die Bezeichnung Wolfshund allgemein gängig ist, haben wir doch immer vorrangig diese wunderschönen Wölfe vor uns, denn ihr Aussehen unterscheidet sich kaum von dem der „reinrassigen“ Wölfe.
Nach einer Mittagsrast in einem Rifugio geht am Nachmittag dieser ungewöhnliche Wandertag zu Ende. Vielleicht hat die Bekanntschaft mit diesen Wolfshunden bei manchen eine andere Einstellung zu diesen herrlichen Tieren gebracht.
Am letzten Abend Ihrer Abenteuerreise im Lande der Seherin Sibilla werden Sie noch einmal mit einem großen Abschiedsmenü verwöhnt und sicher wird es bei Tisch noch so manchen Erfahrungsaustausch geben. Höhenunterschied ca. 200 m, Gesamtgehzeit ca. 4 Std.

7. Tag: Arrivederci
Nun heißt es Abschiednehmen. Je nach Art der Anreise erfolgt der Transfer zum Flughafen in Ancona oder zum Bahnhof in S. Benedetto del Tronto.
Wir hoffen, mit dieser Reise nicht nur ein Erlebnis besonderer Art angeboten zu haben, sondern auch mitgeholfen zu haben, die Natur als etwas Wunderbares und Unwiederbringliches zu sehen.
©ulla kastner

Reisedaten:
24. bis 30. Mai 2021
21. bis 27. Juni 2021
06. bis 12. Sept. 2021
Andere Daten auf Nachfrage bei einer Teilnehmerzahl ab 3 Personen

Min. Teilnehmerzahl 3, max. 12

Leistungen enthalten:
6 x HP im Country House La Cittadella
davon
1 x Übernachtung im Zelt
5 x Mittagsimbiss
Alle Wanderungen geführt von deutschsprachiger Reiseleitung und ausgebildetem Wanderguide
Alle speziellen Wanderungen zusätzlich begleitet von den Besitzern der Mulis und Wolfshunde
Alle Transfers vor Ort
Getränke (Mineralwasser, ½ l Wein, Espresso) zu den Mahlzeiten
Alle Requisiten für die Zeltübernachtung mit Ausnahme des Schlafsacks

Nicht enthaltene Leistungen
Anreise (wir sind gerne behilflich bei der Flugsuche)
Private Ausgaben
Ev. anfallende Eintritte
Nicht aufgeführte Getränke
Schlafsack

DZ pro Person: € 1.580,00 ab 3 Personen
DZ pro Person: € 1.480,00 ab 6 Personen

DZ als EZ: + € 120,00

Alle Wanderungen übersteigen nicht einen Höhenunterschied von ca. 400 m pro Tag, sind somit also unter leichte Wanderungen einzuordnen. Dauer ca. 4 bis 5 Std. pro Tag. Es sind keine gefährlichen Passagen zu überwinden.
Wanderschuhe sind unbedingt notwendig, ebenso die entsprechende Kleidung. Für den Abend im Zelt sollte ein eigener Schlafsack mitgebracht werden.
Der Umgang mit den Tieren birgt keine Gefahren sofern die respektvollen Umgangsformen gegenüber Tieren einhalten.